Garchinger Jugendtrainer auf Lizenzlehrgang in Oberhaching


Die erste Osterferienwoche hielten sich unsere Jugendtrainer Felix Mayr und Dirk Peschl in der Sportschule Oberhaching auf, um dort ihren ersten Kompaktkurs für den C-Trainerschein zu absolvieren. Wo der Aufwand die letzten Jahre noch sechs Wochenenden betragen hatte, soll nun innerhalb von zwei Wochen das benötigte Wissen vermittelt werden.

 

Bereits am Sonntagnachmittag war die Anreise, unsere jungen Garchinger Trainer bekamen ein schönes Doppelzimmer mit eigenem Badezimmer, Balkon – und Sky 😊

Der Teilnehmerkreis war ein bunt zusammengewürfelter Haufen, zusammengesetzt aus allen erdenklichen Ecken Bayerns – und ein paar wenigen aus dem Nahen Osten 😊

Doch sind wir froh, dass wir sie haben, mit einem haben unsere VfR-Trainer immerhin eine Fahrgemeinschaft gebildet – Stefan, vielen Dank!

 

Die nächsten Tage begannen bereits um 7 Uhr mit Frühstück, dem sich ein Wechsel von Theorie im Seminarraum und Praxis in der Halle anschloss. Nach dem ersten Tag steckte bereits ein ordentlicher Muskelkater in den Beinen und man fragte sich, wie man die nächsten Tage eigentlich durchstehen sollte. Glücklicherweise gewöhnte sich der Körper an die dauernde Belastung – und auch an zunehmend weniger Schlaf.

 

Denn die Abende wurden länger, die Nächte immer kürzer. Positiv anzumerken sei hierbei, dass unser Felix dadurch endlich in die Kunst des Schafkopfens eingeweiht werden konnte. Daneben gab es auch entspannte Momente, in denen die Handball Bundesliga und Champions League – Sky sei Dank – verfolgt, oder sich in der hauseigenen Sauna „passiv erwärmt“ werden konnte.

 

Doch auch neben dem – teils lebertrainierenden – Abendprogramm, um zum Grundsätzlichen zurückzukehren, durften Erfolge verbucht werden. Denn bereits jetzt konnten unsere Trainer Einiges dazulernen, was sich jetzt schon positiv auf ihr Trainingsprogramm auswirken sollte.

Ebenfalls ist das Konzept des Kompaktlehrgangs durchaus als sinnvoll zu bewerten. Durch den längeren Zeitraum, den man gemeinsam verbringt, entsteht eine ganz andere Gruppendynamik und es können Kontakte geknüpft werden.

 

Klar, am Ende arbeitet jeder auf den Erfolg seines eigenen Vereins hin, doch wenn jeder seine eigenen Brötchen bäckt, kann Fortschritt auch nur schleppend vorankommen – und letztlich verbindet eine Sache uns alle: Spaß und Engagement in diesem geilen Sport!

 

Dirk Peschl