Herren 2


Bezirksklasse

  • Die Mannschaft
    Hintere Reihe (v.l.):    Michael Schmidt (Trainer), Dirk Peschl, Andreas Bühler, Marius Kirchgeorg,
                                              Quirin Ertz, Matthias Hamacher, Bernhard Hamacher, Bernhard Weiß, 
                                              Peter Zeising

    Vordere Reihe (v.l.):   Lorenz Groll, Jakob Preuß, Nicolas Nelke, Michael Baierlein,
                                              Alexander Schunn, Florian Straßl

    Es fehlen:                     Sebastian Schönfeld, Marvin Dornick, Jakob Breitling, Konstantin Jakob,
                                              Felix Kaiser, Götz Hollain, Julian Peiner, Pascal Dieterich, Patrick Günzel,
                                              Leon Wenning

 

 

  • Tabelle und Spielplan
  • Neueste Beiträge unserer Herren 2

VfR Garching II erk(r)ämpft sich zwei Punkte in Schwabing

 Die zweite Mannschaft des VfR Garching hat offenbar keine Probleme, sich auch am Wochenende früh aus dem Bett zu erheben. Allem Anschein nach brauchen sie dann allerdings einige Zeit, um auch wirklich in die Gänge zu kommen. Die erste Halbzeit auswärts beim MTSV Schwabing III stand dafür symptomatisch, denn die wurde somit komplett verpennt - ein kollektiver Wachschlaf sozusagen. Glücklicherweise aus Sicht von Garchings Reserve geizten beide Mannschaften enorm mit Toren. Es war bereits einige Zeit von der Uhr, bis überhaupt das erste Mal ein Tornetz zappelte, nach zwischenzeitlichen 10 Minuten stand es gerade einmal 2:2.

Man hätte meinen können, die Teams aus Garching und Schwabing hätten eine Abmachung getroffen, dem Publikum das handballerische Pendant zu dem müden Kick vom Vorabend zwischen England und Deutschland zu bieten.

Wenigstens wurden nicht zu viele Zuschauer damit gequält und es flog auch kein einziger Papierflieger durch die Halle, was vielleicht daran gelegen haben mag, dass es Handball war und dabei dann doch hin und wieder Tore fallen. Bis zur Pause jedoch sehr zugunsten der Hausherren, die sich mit 9:5 eine komfortable Führung erspielt hatten.

VfR-Trainer und heute Teilzeit-Torwart Michael Schmidt war hörbar unzufrieden mit dem ersten Durchgang und hätte wohl am liebsten einen Kübel kaltes Wasser dabei gehabt, damit das Kopfwaschen nicht nur eine Metapher bleiben sollte.

Die zweite Halbzeit begannen die VfRler also mit (einigermaßen) trockenen Haaren, doch mit nicht weniger Fehlern als in den ersten 30 Spielminuten. Es sah so aus, also sollte die zweite halbe Stunde ein Ebenbild der ersten werden - und was die Toranzahl anbelangt, war sie das auch. Nur bei der Verteilung dieser hatten die Gäste nun deutlich mehr zu melden.

Der bis zum Pausentee sehr harmlose Rückraum aus Garching war nun zunehmend an Torerfolgen beteiligt. Insbesondere Konstantin Jakob ging nun da hin, wo es wirklich weh tat, und verdiente sich so den Titel als Dosenöffner für Garchings Offensive. Vor allem seinem Einsatz, wie auch dem Nicolas Nelkes im Kasten, ist es zu verdanken, dass aus einem 9:5 rasch ein 10:10 wurde.

Da jedoch die Gastgeber mit einer defensiven Umstellung ein Mittel gegen die Durchbrüche des Garchinger Halblinken fanden, wollte so etwas wie eine Torflut doch nicht aufkommen und Treffer blieben auch in der letzten Viertelstunde meist Mangelware.

Wenn sie allerdings fielen, dann durch den VfR-Mittelmann Andreas Bühler, der die verstärkte Deckung zu seiner Linken nutzte und sich aus dem Rückraum zum Topscorer des Spiels aufschwang.

Letztlich drehten die Gäste das Spiel zu einem 15:11-Auswärtserfolg, für den sich bei insgesamt 26 Toren ganze 15 Spieler (!) in die Torschützenliste eintrugen. Ein mühseliger, gar dreckiger Arbeitssieg für den VfR Garching II - aber es war eben doch Samstagmorgen.

 

Dirk Peschl

 

19:25 gegen Vaterstettens Reserve – auch in dieser Höhe verdient?

Wenn man diese Frage bei einem noch relativ kleinen 6-Tore-Unterschied im Handball stellen muss, wird auch dem Uninformiertesten klar, dass die Begegnung von Garchings zweiter Herrenmannschaft gegen den TSV Vaterstetten II eine knappe Kiste gewesen sein muss.

Der Halbzeitstand von 10:11 ist daher nur als Bestätigung zu sehen. Ärgerlich aus Sicht der Gastgeber: man ließ sich nach konzentrierter Anfangsphase und zwischenzeitlicher 4:1-Führung nach neun Minuten relativ schnell wieder ein- und leider sogar überholen. Da half es nichts, dass VfR-Keeper Sebastian Schönfeld alle 7m der Gäste aus Vaterstetten im ersten Durchgang parieren konnte, wenn man im Angriff mit seinen Chancen immer fahrlässiger umging.

Der Anfang der zweiten Spielhälfte war quasi das Spiegelbild der Anfangsphase der ersten 30 Minuten. Vaterstetten baute mit zwei schnellen Toren seine Führung aus und warf damit alles über den Haufen, was sich die Hausherren um Trainer Michael Schmidt vorgenommen hatten. Doch die VfR‘ler zeigten Moral, wo man sich vergangene Saison die Butter noch komplett vom Brot hatte nehmen lassen.

Und auch wenn die Garchinger mental erst später aus der Kabine gekommen zu sein schienen, wurde es den Gästen schnell auch wieder schwerer gemacht. Leider jedoch war man nun dazu verdammt, einem Rückstand hinterherzulaufen – gerade psychisch eine Belastungsprobe für Garchings Zweite.

Bis zur 50. Minute bewältigte man diese allerdings, wie dies nur wenige erwartet hätten und der Ausgleich war greifbar nahe. Doch die letzten zehn Minuten schien auf einen Schlag die Luft komplett raus zu sein. Der Angriff verlor, ob durch technische Fehler oder überhastete Abschlüsse, zu schnell den Ball und lud den angereisten TSV damit zum Kontern ein.

Der 19:25-Endstand wirkte angesichts der aufopferungsvollen Leistung der Garchinger doch etwas (zu) hoch – andererseits wurde man für seine oftmals fehlende Cleverness zum Spielende hin schlichtweg bestraft.

 

Dirk Peschl

Herren II fahren erste Punkte der Saison ein!

Nach zwei Niederlagen aus den ersten beiden Spielen gegen die Teams – und, zugegeben, auch Aufstiegsaspiranten – des PSV München (24:34) und SV München-Laim II (18:33), gastierte die dritte Mannschaft der HSG München-West im Business-Campus-Sportpark. Für den Handballästheten entwickelte sich ein Spiel zum Davonlaufen. „Viel Kampf und wenig Tore“ wäre eine treffende Betitelung der ersten Halbzeit, die bei einem Stand von 9:7 für die Gastgeber beendet wurde.

Zu erwähnen bleibt daraus wohl noch der Platzverweis für den Torhüter der HSG, welcher den Kampfeswillen der Gäste teilweise gebrochen zu haben schien und den Garchingern das Torewerfen, bei allem Respekt über den Einsatz des „Ersatz-Keepers“, doch ein Stück weit erleichterte. Dennoch blieb München-West vor allem über den Kreis gefährlich und ließ die Hausherren tatsächlich bis zur letzten Minute zittern, bis mit dem 22:19 der Kaas endlich bissn war.

Dem Ziel, in dieser Saison tabellarisch etwas mehr ins Mittelfeld zu rücken, ist mit diesem Sieg ein erster Grundstein gelegt worden, doch die bisherigen Spiele in dieser Liga zeigen bereits, dass die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte leistungstechnisch inzwischen etwas näher aneinander gerückt sind und zwar nach oben etwas leichter geworden ist, es nach unten jedoch genauso schnell wieder gehen kann.

 

Dirk Peschl